Sonntag, 6. April 2014

Es wird langsam....(Making of...Torte im Düsseldorf-Style)

Gestern hatte ich tatkräftige Unterstützung bei der Fortsetzung der Düsseldorf-Torte! Es war -wie so oft- zeitintensiver als zunächste angenommen.
Für zusätzliche Spannung meinerseits sorgte die Tatsache, dass ich zum ersten Mal mit Dummies gearbeitet habe. Ich muss sagen-interessant! Da die Styropordummies ja wesentlich leichter sind als richtige Torten, empfand ich das Einkleiden mit Fondant etwas schwieriger. Klar, man muss immer erstmal ein Gefühl für das Material entwickeln und sicher spielt auch Übung eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Aber da ich in der nächsten Zeit ja einige Tortenprojekte vorhabe, muss man schließlich irgentwann anfangen. Für die größeren Projekte wollte ich eh vorher erstmal Mustertorten machen und ein wenig weiter üben und so war die ganze Aktion ja nicht umsonst.

Nun denn, nun also zu meinem Bericht "Making of....Torte im Düsseldorf-Style":
Die Dummies wurden mit Läuterzucker bestrichen, damit der Fondant gut hält. Dann gings an einkleinden. Ich hatte noch 1kg weissen Rollfondant im Schrank, den wollte ich bei dieser Gelegenheit mal "verbraten". Zusätzlich hatte ich noch 2 Tage vorher neuen Fondant gemacht. Damit standen insgesamt ca. 2kg Fondant zu Verfügung.

Zunächste wurde die unterste Etage -der 30er Dummie- eingekleidet mit dem noch vorhandenen fertigen Fondant. Die Aktion hat mich nun entgültig davon überzeugt, meinen Fondant künftig selbst zu machen oder professionellen zu bestellen. Der billige vom Xenos taugt einfach nicht. Ich hatte nun schon die 2. Packung mit altem Fondant erwischt, was sich in der überaus spröden Konsistenz zeigte. Trotz langem kneten, Palmin und sich eigentlich "ganz gut anfühlens" liess er sich nicht gut verarbeiten.


Quelle: http://www.duesseldorf-tourismus.de


Die zweite Etage (der 20er Durchmesser) wurde dann schon mit eigenem Fondant eingekleidet. Das ging echt gut. Für die Spitze der Torte war noch ein kleiner 10er Dummie vorgesehen. Hier hatte ich die Gehry-Bauten im Düsseldorfer Medienhafen im Kopf. Dafür haben wir vor dem Eindecken den Dummie oben abgeschrägt und schließlich ausgehöhlt, um dort später das Geldgeschenk zu Deponieren. Dann wurde noch mit eigenem Fondant eingedeckt und damit standen unsere Tortenrohlinge parat zum Dekorieren!

Als Cakeboard haben wir aus dicker Pappe 3 große Kreise ausgeschnitten, versetzt übereinander gelegt und mit Alufolie eingekleidet. Darauf wurden dann erst der 30er Dummie und schließlich der 20er Dummie gestapelt und mit etwas Royal-Icing fixiert (unser kleiner Gehry-Bau muss ja noch mit Geld befüllt werden und darf deshalb erst später mitspielen! ;-) )

Dann gings ans modellieren. Wir haben verschiedene "Motive" gewählt, die etwas mit dem Brautpaar zu tun hatten. Während ich noch die beiden größeren Dummies mit Abschlüssen (rote Perlenschnur für den mittleren und rotes Band für die untere Etage) versehen habe, wurde an den übrigen Plätzen des Tisches schon fleissig geformt!

Heraus gekommen sind dabei folgende Motive: Die Düsseldorfer Skyline (ein MUSS für diese Torte), die mit Hilfe einer Schablone aus scharzem Fondant ausgeschnitten wurde, wurde vorher auf eine Frischhaltefolie gelegt, die wir hinterher als Transferfolie benutzen. Damit ging bei Aufheben und Applizieren nichts kaputt. Die filigranen Brückenseile habe ich in Nachgang dann mit der Sugarcraftgun hergestellt separat aufgebracht.


Ein Schützenhut und einen Blumenstock symbolisiert die Heimatverbundenheit des Bräutigams. Als Hommage an die Heimat der Braut -den Schwarzwald- gabs eine Tanne und den obligatorischen Bommelhut. Zusätzlich wurden die beiden Wappen der Heimatgemeinden des Brautpaares verewigt.


Dann gabs noch eine Narrenkappe (als Hinweis auf den karnevalistischen Bräutigam) und eine kleine Blumenwiese mit Giesskanne (für das neuentdeckte Hobby der Braut-das Gärtnern). Der Gehry-Bau erhielt noch seine berühmten Fenster und wurde der Vollständigkeit halber schonmal aufgestellt.

Und zu Guter letzt durfte natürlich das bereits gefertigte Brautpaar nicht fehlen-es dominiert die gesamte Torte!

Hier also das Zwischenergebnis:


Muss nun noch der Feinschliff und evtl. noch ein paar kleine Korrekturen -mit manchen Kleinigkeiten bin ich noch nicht ganz zufrieden- erfolgen. Aber bis zur Hochzeit sind ja noch knapp 4 Wochen Zeit..... 






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