Donnerstag, 3. April 2014

Figuren modellieren


Die erste Hochzeit dieses Jahres steht vor der Tür.Und Geldgeschenke sind ja eigentlich immer gern gesehen. Fragt sich nur: wie verpacke ich es ausgefallen? Bisher haben wir ja schon vieles gesehen, aber nun ist es mal Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Wie wärs also mal mit einer Torte?
Erste Überlegungen, irgentwelche mit Geld gefüllten Gläsröhrchen in einer echten Torte verschwinden zu lassen, wurden schnell verworfen. Zum Einen ist der Transport einfach schwierig, zum Anderen weiss man nicht, wo die Torte während der Feier steht und ob sie dort nicht "wegfliesst". Denn das Brautpaar soll ja die Torte nicht während der Feier anschneiden und dann das ganze Geld rausfummeln müssen. Und zu guter Letzt: vielleicht gibt es schon eine Hochzeitstorte und wer soll dann spontan die "Verpackungstorte" essen?
 
So bin ich ziemlich schnell zu dem Schluss gekommen, Dummies zu verwenden. Es wird eine dreistöckige Torte werden (30cm, 20cm, 10cm) wobei der oberste Dummie etwas ausgehöhlt wird, um dort dann das Geld zu deponieren.
 
Als Thema sollen natürlich das Brautpaar und verschiedene Objekte, die man speziell mit ihnen verbindet im Fokus stehen. Der Gundtenor soll "Düsseldorf" sein, wo das Brautpaar mittlerweile zu Hause ist und sich dort auch sehr wohlfühlt.

Als erstes wurden viele Motiv-Ideen gesammelt, hierbei lieber mehr als zu wenig. Sicher wird während des bastelns noch einiges verworfen, weil es sich nicht nett genug umsetzen lässt, oder schlicht nicht mehr auf die Torte passt. Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon eine Torte im Kopf.
Dann mal kurz eine Skizze gemacht, um die Idee erstmalig "auszuprobieren".


Und weil ich dann schon so gut in Fahrt war und der kleine Zwerg zu einen ausgiebigen Mittagschlaf angesetzt hatte, musste ich mich auch gleich dranmachen, den Eyecatcher der Torte -das Brautpaar- zu modellieren.
Dazu hatte schon zwei Tage vorher Rollfondant eingefärbt und fleissig mit CMC verknetet um Modellierfondant erhalten. Hierzu muss man sich natürlich schon ein paar Gedanken machen, welche Farben man braucht und welche Mengen-sprich: die Größe der Figuren festlegen. Als guter Figuren-Leitfaden hat sich die 1-2-3-Methode aus "Bettys Sugar Dreams" herausgestellt. Eines der wichtigsten Hilfsmittel ist eine digitale Küchenwaage, die auch während des Formens im Dauereinsatz war. Nun also zum Modellieren.
 
Mein Modellierfondant "schlief" nun also noch im Kühlschrank und musste erstmal geschmeidig geknetet werden. Wer mich kennt, weiss, dass ich sehr ungeduldig bin und deshalb habe ich den Modellierfondant jeweils einige Sekunden (ca. 5-8 Sekunden) in die Mikrowelle gelegt, um ihn scchneller form-warm zu bekommen. Hat super geklappt!
Und dann gings los. Leider habe ich nicht kontinuiertlich Fotos gemacht, aber wer das Buch kennt, weiss eh, wies abläuft.
Zuerst wurden die Beine geformt und übereinander drapiert, dann die Schuhe drangeklebt (ich hab sie zusätzlich noch mit einem Stück trockener Spaghetti fixiert). Anschließend die Körper geformt und aufgeklebt und die Arme modelliert. Hier gleich alle 4, um diese dann "harmonisch" an die kuschelnden Körper anzubringen. Schließlich dann die Köpfe, die mit Hilfe kleiner Cakepop-Stäbe auf die Körper gebracht wurden.

Dann kamen die Gesicher dazu und Nase und Ohren wurden aufgebracht. Für die Augen habe ich schonmal zwei kleine Vertiefungen in den Fondant gedrückt.


Anschließend gings an Feintunig: die Hände geformt und eingesetzt, Tritzi bekam noch ein Herz in die Hand gedrückt, die Haare geformt, die Augen eingesetzt, noch eine Hemdtasche auf Daniels Hemd aufgeklebt und eine Knopfleiste "eingeritzt".

Zum Schluss habe ich Daniels Hemd noch kariert gemalt. Und voilà: da isses! Ich bin sehr stolz, dass es so ordentlich geworden ist! Jetzt muss nur noch alles gut durchhärten und trocknen.


 Wie gefällts euch?

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