Sonntag, 27. Juli 2014

Ich glaub mein Gugl hupft!

Wer eine große Familie hat, der kennt das vielleicht: wenn eine Familienfeier ansteht, kanns auch schnell voll mal werden. 
Und so war es bei uns auch an diesem Wochenende!

Die ganze Familie rückte an und sollte kaffetechnisch bewirtet werden. 
Sowas kommt mir natürlich normalerweise ganz recht, denn das sind ja üblicherweise DIE Gelegenheiten, kleinere oder größere back-kulinarische Köstlichkeiten zu kredenzen und gelegentlich auch mal was Neues auszuprobieren.

Nach der Hochzeitstorte am letzten Wochenende und der vielen zeitintensiven Arbeit dafür in der ganzen Woche davor, wollte ich aber keine Fondanttorte machen (ich brauchte echt mal ein paar Tage Fondant-Pause!) und habe stattdessen etwas ganz einfaches gemacht: ein Schmandkuchen mit Mandarinen vom Blech und einen weiteren Klassiker der Kaffeetafel: einen, bzw. mehrere Guglhupfe!

Für den Blechkuchen habe ich mein simples Möchtegern-Bisquit-Rezept genommen, dass ich auf einem tiefen Backblech verteilt habe und 20 Minuten bei 175°C für 20 Minuten gebacken habe.
Auf den ausgekühlten Boden wurden dann 4 Dosen abgetropfte Mandarinen verteit und die Schmand-Creme (doppeltes Rezept!) darauf verteilt. Anschliessend mit Zimtzucker betäubt und Bums-Ratsch-Fertig ist ein super leckerer fluffiger Blechkuchen!

Ich hatte mir vor kurzem kleine Guglhupfformen aus Silikon gegönnt. Minigugls sind es allerdings nicht-eher Midi-Gugl, wie man auf dem Foto oben vielleicht erkennen kann. Sie haben etwa die Größe von einem handelsüblichen Kuchenstück-sind also etwas größer als Minigugls, aber dennoch kleiner als diese "Halbe-Teigmenge-Backformen".

Es gab mehrere Schokoladengugls und 3 helle Gugl (Gugls? Wie ist eigentllich der Plural?), für die ich etwas Teig vom Blechkuchen abgezwackt hatte. 
Mit einem normalen Rührteig waren die Gugl nach 30 Minuten Backzeit fertig.
 
Über die Schokogugl gab es zweierlei Guss: Vollmilchkuvertüre und Vanillekuvertüre, die ich kürzlich im Lidl entdeckt habe. Dieser Guss lässt sich sehr viel leichter verarbeiten bzw. schmelzen als weisse Kuvertüre und schmeckt meiner Meinung nach auch echt gut. Allerdings finde ich den Geruch beim Schmelzen echt gewöhnungsbedürftig, aber vielleicht stelle ich mich da auch etwas an....

Die "nackten" Schoko- und hellen Gugl wollte ich vor dem Servieren eigentlich noch mit Puderzucker bestäuben, was ich aber dann doch vergessen hatte und glücklicherweise hat das auch keiner vermisst.  

Aber ich war doch recht begeistert von den kleinen Dingern, die recht einfach gemacht und vor allem: ganz praktische Portionsgrößen sind!
Ausserdem sehen die echt niedlich aus.

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