Sonntag, 28. September 2014

1. Geburtstag!



Juhuu, der kleine Zwerg wird heute 1! Und da gibts mal wieder eine Torte! 
Kindertorten habe ich bisher ja noch nicht sehr viele gemacht und darum freue ich mich besonders, euch meine kleine Elefantentore zu präsentieren!

Die Torte hat einen Durchmesser von ca. 17cm bei einer Höhe von ca.10cm. Sie besteht aus einem sehr saftigen Schokoladenrührkuchen, gefüllt mit Vanillecreme und Bananen, die ich zum erstem Mal gemacht habe-ich finde, zu Kleinkindergeburtstagen passen Bananen einfach...
Ummantelt wurde mit meiner geliebten Massa Tricino Tropic, selbst gefärbt mit Spectrum Colors, Farbe Türkis. Ich bin diesem Fondant regelrecht verfallen und es macht jedes Mal einfach riesigen Spass damit zu arbeiten, weil sie einfach eine so tolle Konsistenz hat.
Den kleinen Elefanten-Topper hatte ich ja schon vor ein paar Tagen aus Modellierfondant modelliert und er ist bis heute schön ausgehärtet, so dass ich ihn ganz einfach auf die Torte stellen konnte! Die übrigen Applikationen wie Wimpel und Punkte sind aus einfachem Rollfondant ausgestochen und aufgeklebt. Die Wimpel wurden mit einem Schneiderrädchen strukturiert, um dem Ganzen einen kindlicheren Touch zu verpassen. Das Gesamtdesign ist übrigens an eine Kindertorte von Zoe Clark angelehnt, die ich sehr schätze.


Wie gefällt euch meine erste kleine Kinder-Motivtorte?

Donnerstag, 18. September 2014

Kinder-Cake-Topper



Nächste Woche wird der kleine Zwerg schon 1 Jahr alt! wow, wie schnell die Monate vergehen....
Selbstversändlich bekommt der kleine Muck auch eine kleine Geburtstagstorte!

Passend zum 1. Geburtstag wird es eine kleine Kinder-Elefantentorte werden. Da gerade Cake-Topper ziemlich aufwändig sind und eine recht lange Trocknungszeit benötigen habe ich bereits angefangen einen kleinen Elefanten zu modellieren.

Dafür braucht es etwas grauen und hellblauen Modellierfondant (ich habe fertig gefärbten Rollfondant mit CMC versetzt), Geduld und einen schmalen Löffelstiel.
Nach einigen Misslungenen Elefantenkörpern und viel Schimpferei habe ich dann doch noch einen einfachen Elefantenkörper hinbekommen, der nun schon seit einigen Tagen aushärtet. Man muss da einfach ein bisschen rumprobieren, bis einem diee Form gefällt.

Mit einem Teelöffelstiel habe ich dann zwei Einkerbungen für die Beine eingedrückt.

Nachdem der Elefant etwas ausgehärtet, aber noch nicht ganz hart ist, habe ich mit dem Flower and Leaf-Tool zwei Löcher als Augen eingedrückt. Diese wurden mit dem Sugar Art Pen geschwärzt.

Auch in das Hinterteil wurde ein Loch gestochen und aus grauem Modellierfondant ein kleiner Schwanz geformt, den ich mit Lebensmittelkleber in dieser kleinen Öffnung festgeklebt habe.

Für die Ohren wird hellblauer Modellierfondant ausgerollt und zwei gebogene Ovale (etwa in der größe von zwei Kidneybohnen) mit einem Messer ausgeschnitten. Die scharfen Kanten habe ich mit den Fingern etwas abgerundet und mit Lebensmittelkleber schräg über die Augen geklebt.
Und nun war er fertig! 
Als Größenorientierung habe ich mal einen Stift daneben gelegt:


Der kleine Elefant wird nun bis zu seinem großen Tag weiter trocknen und aushärten!  

 

Samstag, 6. September 2014

Blumentorte zum Geburtstag!

 
In den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit Zuckerblumen beschäftigt und mal wieder Verschiedenes ausprobiert. 
Neben den Ranunkeln, deren Herstellung ich ja hier schon beschrieben hatte, habe ich mich auch erstmals an Dahlien gewagt, die ich erst in diesem Sommer schätzen und lieben gelernt habe. 
Da ich kürzlich ein tolles Tutorial im Internet dazu entdeckte, juckte es mich einfach in den Fingern, selbst mal eine oder zwei herzustellen und ich finde, sie sind toll geworden (klar, sonst würde ich sie ja auch nicht herzeigen...;-) !!) 
Die Fillerflowers und die klienen Rosen hatte ich zum Teil schon vor einer Weile gemacht und habe nur ein paar wenige dazu gemacht, damit mein Bouquet schön füllig wird.
Die Blumen habe ich dann auf eine halbierte Styroporkugel gesteckt, damit das Ganze schnell und einfach umgelagert werden kann, denn wenn die Torte angeschnitten wird, sollen die Blumen wieder runter. Das Bouqet werde ich dann eerstmal auf einem Dummie parken, in meine Vitrine stellen und mich darüber freuen, immer "frische" Blumen im Haus zu haben.

Meine zweite Geburtstagstorte hat einen 20er Duchmesser und besteht aus Schokoladenkuchen als Böden und meiner Schmandcreme, die ich diesmal mit Macadamia-Sirup verfeinert habe. Umhüllt habe ich die Torte mit einer Swiss-Meringue-Buttercreme, die ebenfalls etwas Macadamia-Sirup abbekommen hat. Bin gespannt, wie sie meinen Gästen schmecken wird...

Meinen neuen Lieblingsfondant Massa Tricino Tropic habe ich mit der Gelfarbe von Spectrum "turquoise" gefärbt, so dass der Farbton in etwa dem Tiffany-Türkis entspricht. 
Den dadurch enstehenden Kontrast zu den lila-pinken Blüten finde ich einfach super!
Das Gesamtkunstwerk sieht nun so aus:

Donnerstag, 4. September 2014

Mango-Apfel-Torte

Darf man sich selbst eigentlich etwas zum Geburtstag backen? In Bezug auf Hochzeitstorten gilt das ja als schlechtes Ohmen, sich die Torte selbst zu backen, aber zum Geburtstag?! Ich finde: man darf!
Und deshalb hab ich das auch in diesem Jahr getan. Sogar 2 mal!

Am Samstag gibts ne größere Party mit Freunden (also auch eine größere Torte), aber mein eigentlicher Geburtstag ist heute und am Nachmittag gibts ne kleine, beschauliche Feier mit der Familie! Zu diesem Anlass und als Würdigung des in dieser Woche wieder etwas besseren Wetters habe ich eine kleine aber sehr feine 15cm-Torte mit Mango-Apfel-Füllung gemacht!

Die hellen Bisquitböden wurden dazu mit Apfel-Mango-Mark bestrichen und mit einer Creme aus Sahne, Frischkäse, Zucker und pürierter Mango gestapelt.
Umhüllt wurde die Torte aus einer klassischen Buttercreme- diesmal musste es für eine stabile Deko sein- die ich ebenfalls mit dem Apfel-Mango-Mark und nem ordentlichen Schuss Vanille aufgetunt habe. Gut, ein bisschen Lebensmittelfarbe musste schon rein, in die Buttercreme, damit es auch eine ordentliche Mango-Optik bekam! 
Obwohl ich Buttercreme ja generell nur benutze, wenns gar nicht mehr anders geht, habe ich dieses mal kein schlechtes Gewissen: mit dem bewusst gewählten 15cm-Durchmesser ist die Torte hinsichtlich der Personenzahl eher knapp bemessen. Da die Stücke auch eher kleine geschnitten werden, kommen meine Gäste unterm Strich auf nicht zu viel Buttercreme auf ihrem Teller. Ich finde das noch vertretbar.

Für die Dekoration habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert: Ich stehe auf diese Rosen-Torten und wollte endlich mal selbst eine machen. Die Rosen habe ich einmal rundherum mit der Wilton-1M-Tülle von innen beginnend, nach aussen auslaufend aufgespritzt und schon war sie fertig. Das ist wirklich eine Flotte, aber effektvolle Dekorationsmöglichkeit! Mache ich bestimmt mal wieder! Vielleicht mal mit Cupcakes...!

Dienstag, 2. September 2014

Buch des Monats: Peggy Porschen "Peggy´s Favourite Cakes & Cookies"


"Peggy´s Favourite Cakes & Cookies" 
englisch, erschienen Juni 2011, Quadrille Publishing


Heute möchte ich Euch nun endlich das dritte Buch meiner Peggy Porschen Trilogie vorstellen, das ich auch zu meinen aktuellen Lieblingsbüchern zählen darf. 

Ich tigerte schön länger um dieses Buch herum, hauptsächlich weil mich das Titelmotiv immer extrem ansprach. Aber ich stellte mir auch die Frage: brauche ich dieses Buch denn wirklich? 
Zudem hat es zunächst auch einen kleinen Makel: und zwar die Tatsache, dass es nur als Taschenbuch erhältlich ist- ich bevorzuge generell Hardcover-Bücher. Auch das Format machte mich etwas skeptisch, denn ich hatte keine Vorstellung, wieviel Substanz das Buch tatsächlich haben würde. 
Nachdem ich also beschlossen hatte, das ich dieses Buch doch brauche und mich dazu durchringen konnte, es zu bestellen, war ich natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, was mich wohl erwarten würde.

Als es dann endlich im Briefkasten lag und ich das Paket öffnete war ich erstmal baff: ein so dickes Buch (ganze 208 Seiten) hatte ich nicht erwartet. 
Das Titelbild tat -ganz wie erwartet- sein übriges und schon war ich ganz vernarrt in mein neues Schmuckstück. Nun musste es nur noch meinen Erwartungen an den Inhalt stand halten!

"Peggy´s Favourite Cakes & Cookies" von Peggy Porschen ist eine Zusamenfassung der zwei bereits im Vorfeld erschienenen Bücher "Romantic Cakes" und "Pretty Party Cakes" und bisher nur in englisch erhältlich. 

Da ich ja bereits das Buch "Cake Chic" von Peggy Porschen in englischer Sprache besitze und es für mich trotz mittelprächtigem Schulenglisch ganz gut zu verstehen ist, war für mich also der Erwerb der englischen Ausgabe kein größeres Problem.

Das Buch weist hinsichtlich seines Aufbaus gewisse Parallelen zu den bereits zuvor erschienenen Werken auf. Es ist in insgesamt 4 Kapitel+Anhang unterteilt und gibt daher wieder einen schönen Querschnitt über Peggy Porschens Arbeit. 

Da es sich ja um eine Zusammenfassung von zwei Vorgängerbücher handelt, war es nicht verwunderlich, dass einem die eine oder andere Torte irgendwie bekannt vorkam. Aber weil ich die "Romantic Cakes" und "Pretty Party Cakes" nicht besitze war es für mich ein Buch voller neuer -wenn auch zum Teil schon im Internet aufgeschnappten- Designs.

Gestartet wird -wie schon so häufig- mit einer Reihe Cookies. Schöne Geschenk-Ideen und alles so perfekt gearbeitet: typisch Peggy halt! 

Weiter gehts mit einem  Kapitel über Cupcakes -das im übrigen auch 3 Sorten von Petit Fours beinhaltet- in dem neben einigen Blütenanleitungen natürlich auch die Dekorationsanleitung zum Titelbild enthalten ist.

Das dritte Kapitel hat mich besonders gefreut: Mini-Torten!! Ich bin ja seit einiger Zeit ein großer Fan von Mini-Torten und unter den sieben vorgestellten Designs befinden sich mindestens 2-3 die einem unter dem Begriff Peggy Porschen irgendwie immer wieder begegnen.

Nach den Mini-Torten dürfen natürlich auch die großen Torten des Kapitel 4 nicht fehlen. Hier sind viele eher klassische Designs zu finden. Besonders beeindruckend und inspirierend finde ich eine Torte, die über und über mit Blüten aus Royal Icing dekoriert ist.
Sehr hilfreich finde ich auch die Portionsangaben und die zugehörigen Kuchendurchmesser, die jeder Tortenanleitung zu entnehmen ist.

Der umfangreiche Anhang ist wieder den Basics vorbehalten. Es wird eine Übersicht über das Equipment gegeben. Zudem dürfen auch verschiendene Rezepte für Cookies, Kuchen, Zuckersirups und Buttercremes+Ganache nicht fehlen.
Wie in den übrigen Büchern auch, wird natürlich auch auf die Torten-Techniken wie Füllen, Eindecken/Überziehen und Stapeln von Torten eingegangen. 
Sehr schön ist auch ein eigener, diesmal etwas ausführlicher Bereich über Royal Icing und die Herstellung von Blüten aus demselben. Das war für mich neu und ich werde es demnächst auf jeden Fall auch mal ausprobieren.
Mengenangaben für Fondant und Kuchenportionen können ebenfalls nicht schaden, denn diese Frage stellt sich spätestens bei der Erstellung der Einkaufsliste für die Zutaten. 

Das Buch schließt mit einer Sammlung von Vorlagen einiger vorgestellten Designs und einer Schablone für das richtige platzieren von Dübeln für das richtige Stapeln mehrstöckiger Torten. Diese Schablone ist sehr, sehr praktisch. Ich habe sie bereits für eine 3stöckige Hochzeitstorte verwendet und kann sie wirklich empfehlen.

Mein Fazit:
"Peggy´s Favourite Cakes & Cookies" beinhaltet alles, was das Tortenherz begehrt. Sehr schöne klassische Designs, kombiniert mit einen sehr guten Querschnitt über die verschiedenen Backbereiche geben einen guten Ein- und Überblick darüber, was so möglich ist. Aus meiner Sicht ist das Buch für Anfänger insbesondere für fortgeschrittene Anfänger gut geeignet, weil es nicht überfordert, dafür aber auffallend viele Basics und Techniken, die nicht übermässig viel Werkzeug erfordern, vermittelt. Jedoch gilt es zu beachten, dass gewisse Englischkenntnisse schon vorhanden sein sollten! ;-) 
Fest steht für mich nun auch, dass ich mir die beiden Vorgänger-Bücher definitiv  nicht anschaffen werde und stattdessen das Geld in Tortenmaterial oder andere Bücher investieren werde.