Samstag, 22. August 2015

Maître Michel



Wenn der Papa einen besonderen Geburtstag hat, muss das ordentlich gefeiert werden. Heute findet die Party sogar bei uns statt.
Und zu einer besonderen Party gehört auch ein besonderer Geburtstag. Deshalb habe ich mich diesmal wieder an der Modellierung einer Tortenfigur gewagt: den Maître !

Die Figur wird im Buch "Animation in Sugar - Take 2" beschrieben und ich finde sie so toll und passend, dass ich sie mal ausprobierne wollte.
Der Maître sieht dem Papa sogar ein wenig ähnlich und da auch er gerne und gut kocht, passte das wie der Deckel zum Topf. Vor einer Weile hat er mal eine Kochjacke bekommen, die auch rote Knöpfe hat.

 Besonderes Vergnügen hat mir die kleine Garnele bereitet. Zwar war sie ein wenig fisselig, aber am Ende hat es -dank der tollen Anleitung- doch gut geklappt. Ich mag den kleinen Kerl sehr gerne und würde ihn am liebsten behalten!
 Der Kuchen hat einen Durchmesser von 18cm und besteht aus einem Macadamia-Kuchen mit einer Moccafüllung.

Kommentare:

  1. Hallo Jule!
    Der sieht ja super aus! Ist dir echt gut gelungen.
    Ich bin mit modellieren noch nicht "warm" geworden. Meine Figuren sacken dann immer in sich zusammen oder bekommen Risse nach dem trocknen. Hast du vielleicht ein Tipp für mich?

    Grüße
    Natalie.

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  2. Liebe Natalie,
    danke! :)

    Das Problem mit dem Zusammensacken kenne ich auch gut. Ich denke, es liegt an der Modelliermasse, genauer, wie massiv man modelliert. Da die Masse ja nicht so sehr schnell trocknet hat sie eben Zeit, durch das entsprechende Gewicht zusammenzusacken, bzw. sich zu deformieren. Zusätzlich gefördert wird das ganze natürlich durch warmgekneteten Modellierfondant, der ja auch irgendwann ziemlich weich wird.

    Ich habe beim Körper des Maitre diesmal einen Kern aus einer Rice-Crispies-Marshmallow-Masse eingearbeitet bzw. (vor-)modelliert und diesen dann quasi nur noch mit Fondant "verkleidet". Das hat den Vorteil, dass die gesamte Figur trotz der massiven Größe nicht so schwer wird. Zudem ist die Masse fest, sobald sie abgekühlt ist und deformiert dadurch nicht. Das ganze Vorgehen war einfacher als ich dachte und das Ergebnis beeindruckend!
    Ich werde massive (größere) Figuren nun immer mit einem solchen Kern machen. Man braucht dann auch deutlich weniger Modellierfondant! ;)

    Was das Problem mit den Rissen angeht (das ich ebenfalls gut kenne), denke ich, dass hier der Fondant zu schnell angetrocknet ist. Das Thema zu umschiffen ist nicht so ganz trivial, denn wenn die Masse zu feucht und warm (etwa durch langes Kneten) ist, lässt sich wiederum schlecht modellieren. DAs richtige Mittelmaß ist ein bisschen wie Russisches Roulette...
    Beim Maitre habe ich mir deshalb mal fertigen Modellierfondant (alles, was Hautfarbe, schwarz und blau ist und einen Teil weis) gegönnt. Nur die Kochjacke habe ich selbst mit CMC versetzt. Meine Erfahrung dazu: der gekaufte Modellierfondant ist von Haus aus nicht so rissanfällig wie selbst gemachter Modellierfondant und hat eine feinere Textur nach dem Trocknen. Auch lässt er sich sehr gut verarbeiten und hat eine passsble Trocknungszeit von ca. 24 Std. Ich denke, die Zusammensetzung ist einfach perfekter auf die Verwendung zugeschnitten.

    Ich hoffe, ich konnte damit ein wenig Licht ins Dunkel bringen und dir ein wenig bei deinen Modellierungen weiterhelfen. Berichte doch mal, welche Erfahrungen du gemacht hast!

    Liebe Grüße
    Jule

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