Freitag, 16. Oktober 2015

bibidi babidi boo...


Heute feiert das Zwergenkind seinen 4. Geburtstag. Und wenn man den Berufswunsch mit "Prinzessin" kontert und auch so derzeit sehr für Prinzessinnen aller Art zu begeistern ist, ist das Kuchenthema ziemlich klar!
Als klassiche Vorlage diente die (mittlerweile ja schon etwas betagtere) Disney-Cinderella mit ihren beiden Helfer-Mäusen und -nicht zu vergessen- die gute Fee, die für das richtige Party-Outfit sorgt.
Mit ihrem kreativen Spruch "Bibidi babidi doo..." hat sie eindeutig einen Platz in meinem Herzen erobert.
Doch bevor es heute Nachmittag an die große (übrigens: Schokoladen-) Kuchenschlacht, mit anschließendem Kronenbasten und Topfschlagen geht hier noch schnell ein paar Details zur Torte:

Ein 15cm und ein 10 cm Schokoladenkuchen eingepackt in gefärbten Fondant. Es wurde etwas versetzt gestapelt, damit die Figuren (Kunststoffiguren, die hinterher noch bespielt werden können) genug Auflagefläche hatten. Wichtig ist auch der essbare Glitter, der für wahre Prinzessinnen obligatorisch ist! Er wurde mit etwas Wasser angeklebt.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Cakepop Eis

 
Für eine Kindergartenparty habe ich kürzlich diese Cakepops in Eis-Form gemacht. Ich hatte mich vor einiger Zeit schon mal mehr schlecht als recht an Cakepops versucht und fand es immer ein ziemliches Gefummel bei eher mässigem Ergebnis. 

Bei meinem neuen Versuch habe ich jetzt mal am Equipment geschraubt und mir endlich eine Cakepop-Backform zugelegt. Tatsächlich bin ich sehr, sehr lange drum herum geschlichen, weil die klassischen Cakepops ja eigentlich aus mit Frischkäse oder Buttercreme vermengten Kuchenkrümeln bestehen und traditionell mit der Hand zu Kugeln gerollt werden. Wie gesagt: bei mir waren sie immer eher unansehnlich und nun startete ich einen neuen Versuch mit gebackenen Cakepops.

Hier ein ganz klassiches Rezept, das sich sicher auch gut abwandeln lässt und genau eine 12erForm füllt:

Klassische Cakepops (füllt eine 12er Form)

70g Butter
60g Zucker
1 Ei
70g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
2-3 EL Milch

Vorbereitung:
Cakepops-Blech einfetten und in den Kühlschrank stellen.

Dann den Teig zubereiten:
Butter und Zucker schaumig schlagen bis zu einer fluffigen, weissen Masse. Das Ei gut unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz zusammen sieben und zugeben. 2-3 EL Milch zugeben. Der Teig sollte nicht zu fest, aber auch nicht ganz flüssig sein.

Den Teig am Besten in einen Spritzbeutel füllen und damit die Vertiefungen des kalten Cakepop-Blechs großzügig, d.h. bis zum Rand füllen und darüber hinaus in der Mitte eine Spitze stehen lassen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für 14 Minuten backen.

Beim Öffnen der Form darauf achten, dass heisser Dampf aufsteigen wird! Also entweder in der Form abkühlen lassen und dann erst öffnen oder Handschuhe verwenden. Ich lasse sie übrigens in der geöffnete Form auskühlen, da ich ja neugierig bin und gleich nachsehen muss, ob es auch schöne Kugeln geworden sind! ;-) 
Cakepops-Eis herstellen:

Man braucht:

fertige Cakepop-Kugeln
2-3 gute Hände voll Kuchenkrümel (fein zerbröselter Trockenkuchen)
etwas Ganache
kleine Waffelbecher (ich habe sie in einem großen Supermarkt bekommen, sie sind von der Firma Tekrum und stehen bei den Eiswaffeln)
etwas flüssige Schokolade/Kuvertüre
flüssige Fondantglasur
Lebensmittelfarben

Für die Waffelfüllung habe ich Kuchenreste (die ich immer aufhebe und einfriere) in der Küchenmaschine sehr fein gekrümelt. Dann etwas Ganache hinzugegeben und alles zu einer feuchten aber nicht zu klebigen Masse vermengt. Diese Masse könnte man natürlich auch für selbstgeformte Cakepops verwenden!
Die kleinen Waffelbecher werden etwa zu 3/4 mit der Schoko-Krümelmasse gefüllt (man kann sie auch weniger füllen, wenn man mag oder nicht so viel Masse da hat). Dadurch haben die Cakepop-Eis hinterher eine bessere Standfestigkeit und ausserdem schmeckts lecker!
Damit nun die gebackenen Cakepops gut auf dem Waffelbecher halten, habe ich innen den Rand mit etwas flüssiger Schokolade/ Kuvertüre versehen und die Kuchenkugeln anschließend sofort aufgesteckt. Die Schokolade dient nun als "Kleber".
Diese Rohlinge werden nun in den Kühlschrank verfrachtet und gut durchgekühlt.
Der flüssige Fondant wird in vier Tassen jeweils auf Verarbeitungstemperatur gebracht (kurz in der Mikrowelle auf ca. 37°C erwärmen, aber Vorsicht: wird die Glasur zu heiss, verliert sie ihren Glanz!!) und mit etwas Lebensmittelfarbe gefärbt.
Hier ist es besser -entgegen dem Foto- erst eine Farbe separat anzufertigen und zu verbrauchen, bevor die nächste Farbe hergestellt und verarbeitet wird. Die Fondantglasur sollte die Konsistenz von flüssiger Kuvertüre haben, damit man sie gut verarbeiten kann. Kühlt sie ab, wird sie wieder dickflüssiger. Das Ergebnis: zwar färbt es noch und lässt sich auf auftragen, aber die Kugeln fallen schnell ab und in die Glasur hinein. ->macht keinen Spass!
Ist die Glasur also zu dickflüssig geworden: nochmals kurz erwärmen.
Die gekühlten Cakepop-Rohlinge werden nun mit der Kugel voran bis zum Waffelrand eingetaucht und beim Herausnehmen leicht gegen den Tassenrand oder mit dem Zeigefinger geklopft, damit der überschüssige Fondant wieder in die Tasse laufen kann. Das Cakepopeis nun noch kurz etwas hin und her drehen, dann abstellen und mit ein paar Zuckerstreuseln bestreuen. 
Die Glasur trocknen lassen und fertig sind die Cakepop-Eis. Ich finde es übrigens ganz schick, wenn die Glasur noch ein bisschen über die Waffel läuft.
Dieses Rezept ist bestens für die Mitnahme in den Kindergarten geeignet, das es keine schnell-verderblichen oder temperaturkritischen Zusätze wie etwa Frischkäse enthält! ;-)